Zu den Mineraldüngern, die derzeit in der Landwirtschaft eingesetzt werden, gehören ergänzende Düngemittel wie staubiges Mehl, das unter anderem aus Dolomiten, Kalksteinen und anderen Karbonatgesteinen, Bentonit, Gips, Phosphoriten und Basaltoiden gewonnen werden. Die meisten Stoffe versorgen den Boden nur mit einem oder zwei Mineralien, mit Ausnahme von Basaltmehlen – als alkalische und neutrale Substrate ermöglichen sie die Bildung hervorragender, fruchtbarer Böden, die man an den Hängen aktiver und erloschener Vulkankegel findet. In staubförmiger Form, die sich leicht chemisch zersetzen lässt, führt Basalt, der ausgelaugten Böden zugeführt wird, zu einer umfassenden „Remineralisierung“ des Bodensubstrats. Aufgrund seiner komplexen chemischen Zusammensetzung (enthält 72 Elemente) liefert dieses Gestein sowohl eine Reihe von Haupt- als auch Spurenbestandteilen. Nach der Verwendung von Basaltmehl bilden sich auf den Böden haltbarere Klumpen, der Gehalt an organischen Substanzen steigt, das Wasser wird besser in der Vegetationsschicht zurückgehalten und der Ionenaustausch verbessert sich. Dies ist von großer Bedeutung für die Prozesse der Pflanzenernährung und der Entwicklung der gewünschten Bodenmikroflora. Aufgrund des relativ geringen Gehalts dieser Mineralien werden Basaltmehle oft als „Bodenverbesserer“ bezeichnet. Eindeutig hervorgehobene Vorteile von Basaltmehlen sind ihre Ungiftigkeit, auch für Wassertiere, und die Unmöglichkeit einer Überdosierung.